Cistus incanus ist ein Kraut, das in den letzten Jahren bei Besitzern von Freizeit- und Sportpferden enorm an Beliebtheit gewonnen hat. Aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften, seines breiten Wirkungsspektrums und seines natürlichen Ursprungs bildet es immer häufiger eine Grundlage einer ausgewogenen Ernährung. Seine regelmäßige Anwendung unterstützt die Funktion des Immunsystems, beugt Infektionen und Entzündungen vor und macht das Pferd zusätzlich für Insekten weniger attraktiv.
Zistrose ist eine Pflanze aus dem Mittelmeerraum, die für ihren hohen Gehalt an biologisch aktiven Substanzen bekannt ist. Sie ist reich an Antioxidantien und zeichnet sich besonders durch einen hohen Gehalt an Polyphenolen aus, die eine entscheidende Rolle beim Schutz des Körpers vor der Wirkung freier Radikale spielen.
In der Pferdefütterung wird Zistrose zur natürlichen Unterstützung der Gesundheit eingesetzt. Dank ihrer flüchtigen Duftstoffe und aktiven Inhaltsstoffe beeinflusst sie nicht nur die Abwehrkräfte, sondern verändert auch den Körpergeruch des Pferdes, was im Sommer von großer Bedeutung ist.
Dieses Kraut ist reich an Polyphenolen und Antioxidantien, die die Wirkung freier Radikale neutralisieren. Diese freien Radikale sind für die Entstehung von Entzündungen verantwortlich und beschleunigen die Alterungsprozesse im Körper des Pferdes.
Die regelmäßige Gabe von Zistrose unterstützt die Funktion des Immunsystems und wirkt entzündungshemmend. Darüber hinaus besitzt sie antivirale und pilzhemmende Eigenschaften, wodurch sie zur Vorbeugung von Erkrankungen beitragen kann, die durch diese Mikroorganismen verursacht werden.
Indem Zistrose die Ausscheidung von Giftstoffen und Schwermetallen unterstützt, wirkt sie sich positiv auf den Körper des Pferdes aus. Zusätzlich unterstützt sie die Reinigungsprozesse und regt den Stoffwechsel leicht an, was zu einer besseren Kondition und allgemeinen Gesundheit beiträgt.
Außerdem wirkt sie auf die Blutgefäße, verbessert deren Elastizität und unterstützt die ordnungsgemäße Funktion des Kreislaufsystems – was bei intensiv beanspruchten Pferden besonders wichtig ist.
Eine der besonders geschätzten Eigenschaften der Zistrose ist ihr Beitrag zur Verringerung des Insektenaufkommens. Durch ihre flüchtigen Duftstoffe verändert das Kraut den Körpergeruch des Pferdes, sodass es für Insekten weniger attraktiv wird. In Kombination mit Insektenschutzmitteln erzielt sie sehr gute Ergebnisse.
Bei regelmäßiger Anwendung von Zistrose gibt der Körper des Pferdes einen veränderten Geruch ab, der Mücken, Fliegen und Zecken abschreckt. Die Wirkung tritt nicht sofort ein – wie bei der Anwendung von Kräutern üblich, sind mehrere Wochen regelmäßiger Gabe erforderlich, bis ein Effekt erkennbar wird.
So wirkt die Pflanze von innen und unterstützt den natürlichen Schutz vor äußeren Parasiten.
Um die besten Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, Zistrose einige Wochen vor Beginn der Weidesaison in die Fütterung aufzunehmen. Die regelmäßige Gabe ermöglicht es dem Körper, angemessen zu reagieren und sich auf den Kontakt mit Insekten vorzubereiten.
Die Pflanze wirkt sich in Phasen verminderter Kondition positiv auf die natürlichen Abwehrkräfte des Pferdes aus. Besonders empfohlen wird sie im Herbst und Winter, wenn Pferde anfälliger für Infektionen sind.
Sie wirkt antiviral, unterstützt den Körper während der Behandlung und Regeneration und lindert allergische Reaktionen. Sie kann bei Pferden eingesetzt werden, die zu Allergien und Hautproblemen (z. B. Sommerekzem) neigen.
Die Dosierung von Zistrose hängt von der Größe und den Bedürfnissen des Pferdes ab. Meist werden 10 bis 30 Gramm täglich gegeben.
Die regelmäßige Gabe ist entscheidend, um Ergebnisse zu erzielen. Das Kraut kann unter das Kraftfutter gemischt oder als Ergänzung zur täglichen Fütterung gegeben werden.
Ponys erhalten üblicherweise 5 bis 10g täglich, Freizeitpferde 10-20g und Sportpferde eine etwas höhere Dosis von etwa 20-30g pro Tag. Dennoch sollte man in jedem Fall die Reaktion des Pferdes beobachten und die Dosierung individuell anpassen.
Zistrose ist in verschiedenen Formen erhältlich – als getrocknetes Kraut, Häcksel oder Aufguss. Am häufigsten wird getrocknetes Kraut verwendet, das sich leicht unter das Futter mischen lässt.
Für wählerische Pferde empfiehlt es sich, einen Aufguss zur Stärkung der Abwehrkräfte mit anderen Kräutern zuzubereiten oder Zistrose mit Häckseln zu kombinieren. Die Darreichungsform sollte den Vorlieben des Tieres entsprechen.
Zistrose gilt als sicheres Kraut, sollte jedoch in Maßen eingesetzt werden. Bei Pferden mit gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, die Gabe mit einem Tierarzt abzusprechen.
Sie sollte weder übermäßig noch als alleinige Lösung bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden.
Zistrose lässt sich gut mit anderen Kräutern zur Unterstützung der Abwehrkräfte und des Stoffwechsels kombinieren und eignet sich auch hervorragend für Kräuterbars zur freien Auswahl, die bei Hautallergien helfen. In Kombination mit Brennnessel, Knoblauch, Minze, Birke oder Löwenzahn kann sie noch wirksamer sein.
Durch das Zusammenstellen von Mischungen lässt sich die Ergänzungsfütterung an die konkreten Bedürfnisse des Pferdes anpassen.
Zistrose für Pferde bietet eine natürliche Unterstützung der Gesundheit, die auf vielfältige Weise wirkt. Sie stärkt die Abwehrkräfte, beugt Infektionen vor, hilft bei der Reinigung des Körpers von Giftstoffen und schützt vor Insekten.
Ihre regelmäßige Anwendung trägt zu einer besseren Kondition, Gesundheit und Lebensqualität des Pferdes bei. Sie ist ein einfacher, natürlicher und wirksamer Bestandteil der Ernährung, den es sich lohnt, in die tägliche Fütterung aufzunehmen.
check_circle
check_circle